Burkini

Aheda Zanetti ist die Erfinderin des Burkinis, den sie selber entwarf. Der Burkini ist eine Mischung aus einem modernen Bikini und der traditionellen Burka. Die aus Beirut stammende, junge Modemacherin schuf so eine Badebekleidung für strenggläubige muslimische Frauen.

Dieser zweiteilige Badeanzug besteht aus einer langen Hose und einem Oberteil, das einem Sweatshirt ähnelt. Der Burkini sieht aus wie ein Neoprenanzug und macht es seiner Trägerin möglich, zu schwimmen und zu tauchen. An seinem Halsausschnitt ist eine Kapuze befestigt, welche das Kopftuch ersetzt. So ermöglicht der Burkini es den muslimischen Frauen, dass der Körper beim Baden bedeckt bleibt und nur das Gesicht, die Hände und die Füße zu sehen sind.

Der Burkini ist in leuchten Farben wie zum Beispiel Türkis oder Rot erhältlich, es gibt ihn aber auch in dezentem Schwarz oder Grau. Der Burkini besteht zu 100 Prozent aus Polyester und man kann daher sehr gut in ihm schwimmen. Das Material bringt für strenggläubige Musliminnen aber auch noch einen anderen Vorteil mit sich: Wenn der Burkini nach dem Baden nass geworden ist, klebt er nicht an der Haut, sodass die weiblichen Formen nicht sichtbar werden. Es werden unterschiedliche Arten des Burkinis angeboten, je nachdem, wie viel an Bewegungsfreiheit beim Schwimmen erforderlich ist.