Microkini

Der Microkini ist die wohl knappste Form des Bikinis, die man sich denken kann. Bei einem Microkini ist der Bikinislip nämlich äußerst sparsam geschnitten. Er besteht aus einem kleinen Bikiniunterteil und einem ebenfalls minimalistischen Oberteil. Allerdings sind einige Microcinis dabei so geschnitten, dass die Bikinihose seitlich wie eine Gardine mal mehr oder weniger gerafft werden kann, gleiches gilt auch für das Oberteil. So kann man das Bikinioberteil wie auch das Unterteil des Microcinis beim Sonnenbaden enger zusammenraffen und auch wieder mehr auseinanderziehen, wenn man zum Beispiel einen Strandspaziergang macht.

Meist ist die Bikinihose beim Microkini wie ein String oder aber auch wie ein G-String geschnitten. Auch die Träge des Microkinis sind beim Ober- wie beim Unterteil allesamt in der Form eines Strings gearbeitet. Der Microcini hinterlässt beim Sonnenbaden nur einen sehr kleinen Abdruck auf der Haut. Er entstand übrigens in den siebziger Jahren in Kalifornien als eine Art von Protestreaktion auf die dortigen Gesetze, die damals verschärft wurden: Das Nacktbaden und das Sonnenbaden ohne Strandbekleidung war zu der damaligen Zeit an öffentlichen Stränden nämlich verboten worden.

Die Reaktion darauf war dann diese sehr minimalistische Bademode, die gerade mal den Mindestanforderungen dieses Gesetztes nachkam. Aus dem dort zunächst meist selbstgescheiderten Microkini, der mittels Angelschnur zusammengehalten wurde, entwickelte sich dann recht schnell ein Modetrend, der seinen Siegeszug in der ganzen Welt antrat.